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Kastrationsaktionen

Es war eine großartige Leistung die alle Beteiligten gestern bei über 30 Grad in Arad gemeistert haben: 14 weibliche Hunde, 2 Kater und 4 Katzendamen konnten durch Tierarzt Dr. Losim sterilisiert werden. Nadja war den ganzen Tag mit dabei, hat mit angepackt und konnte einen wertvollen Einblick in die Arbeit der unermüdlichen Tierschützer erhalten. Die Vorbereitungen durch Raluca gingen professionell und routiniert vonstatten. In ihrer Garage sind die Käfige in denen die Tiere nach der Narkose aufwachen vor Sonne und Regen geschützt. Um Verletzungen in der Aufwachphase zu vermeiden, wird jedes Tier so lange darin untergebracht, bis sie wieder komplett wach sind. Der Einschnitt der gemacht wird bleibt so klein wie möglich, damit die Gefahr einer Entzündung verringert wird. Ein Antibiotika was ihnen gespritzt wird, soll die Heilung zusätzlich unterstützen. Als Raluca angefangen hat in Arad Sterilisationskampagnen ins Leben zu rufen, war das Verständnis dafür in der Bevölkerung noch nicht vorhanden. Viele wussten einfach nichts von dem eigentlich kleinen Eingriff, der so viel Leid verhindern kann. Nach und nach baute sie sich ein Netzwerk von Menschen auf, denen das Wohl der Tiere auch so sehr am Herzen lag wie ihr selbst. Das Vertrauen der Einwohner von Arad wuchs und so brachten immer mehr ihre Tiere zu Ralucas Aktionen. Zwei der Hunde die durch uns sterilisiert wurden, kamen zum Beispiel von einem Firmengelände. Sie durften dort abgeholt werden und sind in Zukunft nicht mehr dafür verantwortlich, dass noch mehr Welpen nachkommen. Tierschutz kann nur funktionieren, wenn Herz und Verstand beteiligt sind. Das größte Ziel wird daher bleiben, dass noch mehr Besitzer die Wichtigkeit von Sterilisationen und Kastrationen begreifen. Mit dieser Voraussetzung kann man den Tieren die in dieser Gegend an Not leiden helfen, Ihnen ein geeignetes Zuhause suchen und hat die Kapazität, um sich um die zu kümmern die an Krankheit oder Hunger leiden. Sicherlich ist es noch ein langer Weg und die Arbeit wird nie aufhören, aber Raluca hat sich mit anderen auf den Weg gemacht. Und sie hat dafür von uns die größte Hochachtung. Vielen Dank dass wir unseren Teil dazu beitragen durften.

Wir haben Neuigkeiten für euch aus der Tierstation Esperanza erhalten. Durch die Aktionen im Mai und euren Spenden konnten wir auch in Spanien Kastrationen finanzieren. Wir freuen uns, das nun 30 Katzen kastriert werden können. Diese stammen aus umliegenden Tierheimen, jedoch überwiegend auch aus Katzenkolonien, die auf der Straße leben. Da sich die Tiere in diesen Kolonien ständig und unübersichtlich vermehren, ist es gerade hier extrem wichtig, die Katzen zu kastrieren (und damit Leid zu verhindern). Der Tierarzt hat bereits mit seiner Arbeit begonnen und die ersten Bilder möchten wir hier mit euch teilen! Wir danken allen Spendern für die wahnsinnig tolle Unterstützung!

„Pfoten vorwärts – Eure Werke für den Tierschutz“

So nannten wir unseren großen Aufruf den wir pünktlich zum neuen Jahr 2016 gestartet haben.

Die unterschiedlichsten Menschen haben sich daraufhin gemeldet, um uns ihre ganz speziellen Dinge zur Verfügung zu stellen. Fotoshootings, extra angefertigte Halsbänder, Hundeladen-Gutscheine, ein Hundemantel und vieles mehr warteten darauf ersteigert zu werden. Der Erlös sollte dann für Kastrationen auf Mallorca genutzt werden.

Wir haben mit vielem gerechnet, aber nicht mit so einer riesengroßen Resonanz. Sogar bekannte Unterstützer haben wir gefunden 😉 Schauspieler und Hundebesitzer Jörg Rohde und Kollege Oli Petszokat  haben drei signierte Hundebücher (Der Autor war übrigens kein geringerer als Oli P. höchstpersönlich) zur Verfügung gestellt.

Am Ende sind rund 1400 Euro zusammen gekommen, die wir auf direktem Weg auf die Insel geschickt haben. 650 Euro gingen an die Organisation Baldea, die mit ihrem Kastrationsmobil viele Katzenkolonien betreuen, und 650 Euro an unser Partnertierheim SOS Animal Mallorca.

Unsere Katzenkolonie auf Mallorca

Im Oktober 2017 besuchten wir eine Katzenkolonie auf Mallorca. Über 8 „wilde“ Katzen leben auf einer Finca und werden von Karin, einer deutschen Auswanderin gefüttert und tierärztlich versorgt. Als wir von der Kolonie erfuhren, sagten wir Karin gleich unsere Unterstützung zu. Mit Hilfe einer Lebendfalle die wir  auf die Finca schickten, konnten Katzen eingefangen und kastriert werden.