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Hilfe im Ausland

In vielen Ländern werden Hunde als Arbeitskraft gesehen und dort eingesetzt, wofür sie ursprünglich gezüchtet wurden: Herdenschutzhunde begleiten ihre Schafherde das ganze Jahr über, Galgos und Podencos werden in der Jagd eingesetzt und viele Hunderassen wie z.B der Ca de Bestiar bewachen Haus und Hof. Was grundsätzlich eine sehr artgerechte Haltung dieser Hunde ist, hat allerdings auch viele Schattenseiten. Der Nutzen des Hundes steht oft über seinem Wert, er hat zu funktionieren und wenn er das nicht mehr kann wird er entsorgt. Klar, dass dieses Thema deshalb auch an den Menschen nicht vorüber geht, die sich für die Rechte der Tiere einsetzen. Um eine Verbesserung für den einzelnen Hund zu erreichen, muss ein ehrlicher aber respektvoller Kontakt mit dem Besitzer aufgebaut werden. Mit viel Fingerspitzengefühl gilt es auf Missstände hinzuweisen und Verbesserungsvorschläge zu machen und Hilfe anzubieten. Wer gleich mit Anschuldigungen um sich wirft, wird für den Hund nicht viel bewirken können, denn in vielen Ländern ist die Kettenhaltung nicht verboten oder es besteht keine Kontrolle zur Einhaltung der bestehenden Tierschutzgesetze. Für deutsche Tierschützer ist diese Aufgabe kaum zu bewältigen. In den meisten Fällen lehnen die Einheimischen die Hilfestellung und Verbesserungsvorschläge ab. Zum einen weil das Bewusstsein oft ein anderes ist und Hunde dort als Nutztiere gehalten werden, zum anderen weil es den deutschen Tierschützern mit Vorurteilen und Anschuldigungen immer wieder gelingt, sich wenig Freunde zu machen. In den sozialen Netzwerken wird mitunter einem ganzen Land Tierquälerei vorgeworfen und kaum einer macht sich die Mühe genauer hinzuschauen. Umso wichtiger ist es, dass diejenigen unterstützt werden, die vor Ort nachhaltig etwas verändern möchten. Dies gelingt vor allem durch Aufklärungsarbeit und ehrlicher Unterstützung, denn bis sich politisch etwas ändert ist es noch ein weiter Weg. Was kann getan werden, um die Situation der Kettenhunde in südlichen Ländern zu verbessern? Es ist wenig sinnvoll, die Hunde bei Nacht und Nebelaktionen von der Kette zu befreien. Ein Nachfolger ist schnell besorgt und am Bewusstsein des Halters hat sich dadurch nichts verändert. Stattdessen gibt es einige Punkte die eine Verbesserung mit sich bringen. 1. Kettenhalsbänder oder Stricke mit einem breiten Lederhalsband austauschen: Oft haben sich die Ketten und Stricke schon in die Haut geschnitten oder sind eingewachsen. Ein breites, weiches Lederhalsband verhindert offene Wunden die sich entzünden könnten. 2. Versorgung von Wunden. 3. Den Hund mit einem Scaliborhalsband oder anderem Parasitenschutz ausstatten. 4. Für frisches Trinkwasser und Futter sorgen 5. Eine Laufleine installieren 6. Einen Unterschlupf bereitstellen: Oft fehlt den Hunden ein guter Schutz, um sich bei starker Sonneneinstrahlung oder aber Regen/Wind/Schnee zurückziehen zu können. Eine stabile Hütte ist sehr viel wert. 7. Kastrationen Vor einiger Zeit wurden wir auf Louisa und ihre Mitstreiterinnen von Animal Support Naxos aufmerksam und schnell merkten wir in unseren Gesprächen, dass unsere Ziele und Vorstellungen sehr ähnlich sind. Seit vielen Jahren engagieren Sie sich in Griechenland auf der Insel Naxos und versuchen unter anderem, die Lebensbedingungen von sogenannten „Tonnenhunden“ zu verbessern. Tonnenhunde werden sie deshalb genannt, weil ihnen oftmals nur eine alte Blechtonne als Unterschlupf dient und sie ihr ganzes Leben dort verbringen. Mit Lederhalsbändern, Scaliborhalsbändern und guten Bürsten, haben wir Louisa für ihren nächsten Einsatz in Naxos ausgestattet.

Wir sagen DANKE!!!! Insgesamt 22 Scaliborbänder wurden uns gespendet und wir legen von uns noch 10 obendrauf. Somit können wir 32 Hunde in der Tierstation Esperanza mit den wichtigen Schutzhalsbändern ausstatten.
Das ist einfach nur großartig. Danke

Im März wird die Tierärztin Julie Weber gen Süden reisen. Allerdings wird sie im Gepäck nicht das Badetuch und den Bikini haben, sondern etwas ganz anderes. Und das wird Leben retten: Weltweit gibt es mehr als 2.500 Stechmückenarten. Viele davon befinden sich auch in Europa und neben der Tatsache dass ihre Stiche lästig sind und stark jucken, können sie zudem auch noch sehr gefährlich sein. Die Mücken sind Überträger vieler Krankheiten, die beim Hund kaum oder gar nicht heilbar sind. Aus diesem Grund wird Julie einen Koffer voller Halsbänder mitnehmen. Durch den Wirkstoff der sogenannten Scalibor-Halsbändern werden Zecken und Mücken, die Krankheitserreger wie Babesiose, Ehrlichiose, Borreliose, FSME, Leishmaniose und Dirofilariose übertragen, effektiv abgewehrt. Bislang ist der Koffer noch recht leer. Es liegt an uns ihn zu füllenund die Hunde in der Tierstation Esperanza (Unsere Jacky hat die Station vor Ort schon besucht und von ihren Eindrücken berichtet) zu schützen. Da wir selbst einen Leishmaniose positiven Hund Zuhause haben, wissen wir ganz genau wie wichtig dieser Schutz durch die Scalibor-Bänder ist. Sie können wahrlich Leben retten. Wir haben bei Facebook ein Album angelegt, und wir stellen uns jetzt mal vor, dass das der Koffer ist 😉 Jedes mal wenn einer von euch ein Halsband an uns schickt (Oder den Betrag von 20 Euro mit dem Betreff „Spende Scalibor“ an unser Konto überweist) werden wir den Koffer füllen: Jedes hinzugekommene Bild eines Hundes steht stellvertretend für ein Halsband das wir Julie mitgeben können. Wir sind sehr gespannt, was unser Koffer am Ende wiegen wird. Bilder und Berichte von ihrer Reise ins Tierheim wird sie natürlich an uns schicken.

Jacky besucht im Dezember während ihres Urlaubs in Andalusien die Tierstation Esperanza und lernt dort Mike kennen. Er berichtet ihr von seiner Arbeit in der Tierstation und stellt ihr die Hunde und das Gelände vor. Was Jacky dort erlebt hat, erzählt sie euch in einem ausführlichen Bericht.

Lisa und Lena fliegen zum letzten Mal im Jahr 2016 auf die Insel Mallorca um dort ein straffes Tierschutz-Programm zu absolvieren. Sie besuchen unter anderem das Tierheim in Esporles, bewegen die Hunde im Tierheim SOS Animal Mallorca, lernen Timmi „unseren“ alten Kettenhund kennen und schauen bei der Katzenkolonie vorbei die Küstenhund betreut.

Lena fliegt mit ihren „alten“ Tierschutzkollegen Leonie und Andrea nach Mallorca, um dort beim Tag der offenen Tür des Tierheims SOS Animal Mallorca vorbeizuschauen und zwei Hunde mit nach Deutschland zu nehmen.

Zum allerersten mal erleben Lena und Lisa „ihr“ Tierheim SOS Animal Mallorca hautnah und besichtigen die städtischen Perreras, auch Tötungsstationen genannt.