Kalte Schnauze
Gemeinsam ist man weniger alleine
Nächste kalte schnauze
29.11.2025
10:00 - 12:00 Uhr
Altes Feuerwehrhaus Süd
- 24.01.2026
- 09.05.2026
- 12.09.2026
- 05.12.2026
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Kalte schnauze
Das Projekt „kalte Schnauze“ wurde im Februar 2017 von uns ins Leben gerufen.
Das Projekt ist eine Ergänzung zu einem bereits bestehenden Hilfesystem der Stadt Stuttgart für Hilfsbedürftige Menschen. Dieses System ist gut strukturiert und es greifen unterschiedliche Institutionen ineinander. So ist zum Beispiel gewährleistet, dass obdachlose Menschen eine Notunterkunft in Anspruch nehmen können oder medizinisch und beratend begleitet werden. Leider bilden ihre Hunde, die für suchterkrankte, obdachlose und finanziell benachteiligte Menschen oftmals ein sozialer Anker sind, ein großes Hindernis. Sie sind zum Beispiel nicht in den Notunterkünften gestattet und dürfen zu vielen anderen sozialen Angeboten nicht mitgebracht werden. Dadurch wird die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben stark eingeschränkt.
Damit diese Menschen mit Hund eine Anlaufstelle haben, gibt es unsere „Kalte Schnauze“. Bei den Ausgabeterminen gibt es neben Futter und Physiotherapie für die Hunde auch die Möglichkeit zum sozialen Austausch mit Getränken und einer kostenlosen Essensausgabe.
Außerdem bieten wir eine Sprechstunde an und beraten die Hundebesitzer*innen und Sozialarbeiter*innen in allen Themen rund um den Hund. Diese Betreuung kann verhindern, dass ein Tier Leid erfahren muss.
Gemeinsam ist man weniger alleine
Durchgeführte kalte Schnauzen
Tiere werden pro Kalte Schnauze versorgt
Kilo Hundefutter geben wir regelmässig aus
Das Leben stellt dem Menschen die größten Herausforderungen. Arbeitslosigkeit, unvorhergesehene Schicksalsschläge, oder auch eine (Sucht-)Erkrankung können sowohl eine finanzielle Notlage, aber auch die gesellschaftliche Abschottung auslösen.
Die „kalte Schnauze“ diente anfangs zwar vorrangig dem Zweck, Bedürftige durch Sach- und Futterspenden für ihre Vierbeiner zu unterstützen, doch es hat sich noch ein weiterer wichtiger Sinn herausgespiegelt: Unsere Besucher informieren sich bei uns über eine artgerechte Haltung und Ernährung. Wir bieten ihnen hier unser Fachwissen an, was auch dankbar angenommen wird. Diese Betreuung kann verhindern, dass ein Tier Leid erfahren muss. Und unsere gemeinsamen Treffen haben zusätzlich noch einen sozialen Hintergrund: Getreu dem Motto „gemeinsam ist man weniger alleine“ entstehen durch regelmäßige Treffen nicht nur Bekanntschaften zwischen den Hundebesitzern, sondern teilweise sogar Freundschaften. Deswegen möchten wir auch weiterhin die Möglichkeit zum regelmäßigen Austausch und zur Zusammenkunft bieten können.
Wir möchten mit der „kalten Schnauze“ zum Tierwohl des Hundes beitragen. Die Sorge, durch zu wenig bzw. fehlende finanzielle Mittel ihrem Tier nicht gerecht werden zu können, bereitet den meisten unserer Besucher oftmals schlaflose Nächte. Wir können zwar keine Schicksalsschläge oder privaten Probleme lösen, jedoch können wir dafür Sorge tragen, dass für das allgemeine Wohlergehen des Hundes gesorgt ist.
Dies erreichen wir durch regelmäßige Ausgaben von Futter und Zubehör, aber auch durch unsere Beratung und Unterstützung in anderen Themen rund um ihr Tier.
Wir sind auf regelmäßige Sach- und Futterspenden angewiesen, um die „kalte Schnauze“ durchführen zu können. Wie du uns unterstützen kannst, erfährst du auf unserer Spendenseite.